Wir betrachten an diesem Seminartag den Weinberg als lebendiges Gesamtsystem und zeigen,
welche Möglichkeiten die gezielte Integration von Tieren für eine vielfältige und zukunftsfähige
Bewirtschaftung eröffnet. Tiere spielen in funktionierenden landwirtschaftlichen Kreisläufen seit
jeher eine wichtige Rolle. Mit der Spezialisierung vieler Betriebe auf den Weinbau und der
zunehmenden Mechanisierung sind diese Kreisläufe vielerorts verloren gegangen.
Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stehen konkrete Fragen aus Forschung und Praxis:
- Welche Tiere eignen sich für den Einsatz im Weinberg?
- Welchen Beitrag können Tiere zu Biodiversität, Boden-fruchtbarkeit und zur Resilienz der Reben leisten?
- Welche Auswirkungen hat die Beweidung auf das Mikrobiom von Boden und Rebe?
- Welche Voraussetzungen müssen im Weingarten geschaffen werden, damit eine Beweidung auch während der Vegetationszeit möglich ist?
- Welche Reberziehungsformen eignen sich für die Integration von Tieren?
- Wie funktioniert ein gezieltes Weidemanagement und wie lässt sich Überweidung vermeiden?
- Welche Chancen und Herausforderungen bringt die Tier-integration im Betriebsalltag mit sich?
Am Vormittag werden fachliche und anthroposophische Grundlagen, aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung und Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt und diskutiert. Am Nachmittag geht es in den Weingarten, wo unterschiedliche Ansätze anhand konkreter Beispiele veranschaulicht
werden.
Das Seminar soll zeigen, was in der Praxis bereits möglich ist, Wissen vermitteln und Anregungen für die Weiterentwicklung lebendiger und widerstandsfähiger Weingärten geben.
| Kursdauer: | 8 Einheiten |
|---|---|
| Zielgruppe: | Winzer:innen unabhängig von ihrer bisherigen Wirtschaftsweise und Erfahrung mit Tierhaltung. |
| Kursbeitrag: |
90,00 € Teilnahmebeitrag gefördert
260,00 € Teilnahmebeitrag ungefördert Bildungsförderung LE 23-27 |
Bildungsförderung der ländlichen Entwicklung LE 23-27Welche Weiterbildungen können gefördert werden?Aus dem Programm für die Ländliche Entwicklung 78-02 können folgende Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen gefördert werden:
Als förderbarer Personenkreis gelten Bewirtschafter:innen land- und forstwirtschaftlicher Betriebe und andere in der Land- und Forstwirtschaft tätige Personen sowie zukünftige Hofübernehmer:innen, auch wenn diese noch nicht im Betrieb tätig sind. Die Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen kann an Bedingungen geknüpft sein (Vorkenntnisse etc.). Die Teilnahme an förderbaren Bildungsmaßnahmen steht für alle interessierten Personen offen, der geförderte Teilnahmebeitrag gilt jedoch ausschließlich für den förderbaren Personenkreis. Um den geförderten Kurspreis in Anspruch nehmen zu können, ist im Zuge der Anmeldung die Förderfähigkeit mittels der entsprechenden landwirtschaftlichen Betriebsnummer (LFBIS) nachzuweisen. Zu beachten ist auch, dass Veranstaltungen nur gefördert werden, wenn mind. 5 förderfähige Personen teilnehmen.Welche bewusstseinsbildenden Maßnahmen für die Land- und Forstwirtschaft können gefördert werden? Aus dem Programm für die Ländliche Entwicklung 78-03 können agrar- und forstpädagogische Maßnahmen gefördert werden:
Informationsveranstaltungen, die der Bereitstellung von Informationen und der Bewusstseinsbildung der Öffentlichkeit über die Land- und Forstwirtschaft dienen, können grundsätzlich von allen Personen zum geförderten Teilnahmebeitrag konsumiert werden. LFI Niederösterreich Telefon: 05 0259 26100 E-Mail: lfi@lk-noe.at ![]() |
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| Fachbereich: | Pflanzenbau |
| Mitzubringen: | Bitte an wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk denken, da ein Teil des Seminars im Weingartenstattfindet. |
| Ort: | Langenlois (Krems-Land) |
|---|---|
| Beginn: | 02.11.2026, 09:00 Uhr |
| Ende: |
02.11.2026, 17:00 Uhr |
| Örtlichkeit: | Weingut Loimer GmbH, Haindorfer Vögerlweg 23, 3550 Langenlois |
| Information: | Sylvia Petz, seminar@respekt-biodyn.bio |
| Kursnummer: | 3-0098023 |
| Trainer:in: | Alfred Loimer Dr. Georg Meißner Olympia Samara |
| Veranstalter: | LFI Niederösterreich |
| Mitveranstalter: | respekt-BIODYN |
| seminar@respekt-biodyn.bio |